Geschichte

Das Bosnische Gebirgspferd stammt vom Tarpan (südrussisches Wildpferd) ab. Wie der Name schon sagt, lebten die Bosnischen Pferde überwiegend in Zentraljugoslawien, einer wald- und gebirgsreichen Region mit unterschiedlicher Vegetation. Diese natürlichen Gegebenheiten sorgten für eine harte Selektion. Ausdauer, Genügsamkeit, Trittsicherheit, kräftige Beine und eine robuste Gesundheit waren Voraussetzung fürs Überleben. Die kleinen, leistungsfähigen Ponys arbeiteten vorwiegend in der Landwirtschaft und wurden als Lastenträger vom Militär eingesetzt.
Durch Einkreuzung von Araberhengsten gab es immer wieder Versuche die Rasse zu „veredeln“. Die daraus entstandenen Mischungen waren zwar größer, büßten dafür aber auch von ihren ursprünglichen Vorteilen ein. Unkontrollierte Zucht führte in ganz Jugoslawien zu schweren Qualitätseinbußen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde deshalb im Staatsgestüt "Ergela Borike" versucht, eine geregelte Zucht mit erstklassigen Tieren aufzubauen. Zur Verfügung standen 4 Spitzenbosniakenhengste aus zwei unterschiedlichen Blutlinien (Barut und Misko) und ca. 80 Stuten.
Viele Bosniaken wurden in den sechziger Jahren in westeuropäische Länder, unter anderem auch nach Deutschland importiert. Eine genaue Zahl der hier lebenden Pferde lässt sich nicht ermitteln, da es zum einen mehrere Zuchtverbände gibt und auch nicht alle Besitzer von Bosnischen Gebirgspferden einem Verband angehören. Auch die Eintragung der Rasse war lange Zeit umstritten, so wurden viele unter „sonstiges Pony“ in den Zuchtverbänden eingetragen.

Der Spezialpferderassenverband in Bayern betreut unsere Bosnischen Gebirgspferde. Er bietet uns Hengst– und Stutenleistungsprüfungen, Fohlenschauen,… einfach eine super Rundumbetreuung.  Treten auch Sie mit Ihren Bosniaken im Zuchtverband ein:      www.spezialpferderassen.de

und dem Bosniakenverein, Wachtberg         www.Bosnische-Pferde.de Gerne auch, wenn sie noch keinen Bosniaken haben und diese nur Unterstützen möchten. (30,- Eur im Jahr)


Wie bin ich zum Bosniaken gekommen?

Wie sollte es anders sein. Der Traum eines jeden Mädchens ist wohl das eigene Pferd - schwarz, wild, feurig und nur von einem selbst zu reiten.

Nachdem ich jahrelang auf meine Eltern eingeredet hatte, ging mein Wunsch zu meinem 18. Geburtstag in Erfüllung. Ich bekam eine schwarze, eigenwillige, superhübsche Stute names CARAMBA. Das es eine Bosniakenstute ist, war rein zufällig. Zuvor hatte ich noch nie etwas von Bosniaken gehört. Caramba war mein ein und alles, wir haben uns zusammen gerauft und sind miteinander durch dick und dünn! Leider hatte ich diese tolle Stute nur 4 Jahre. Habe es dann mit einer Warmblutstute im Turniersport versucht. Aber an das Gefühl, die Freundschaft, das Temperament, die Verbundenheit, die ich mit Caramba hatte, ist das Warmblut nie herangekommen. Auch in der Haltung sind Bosniken einzigartig,  keine andere Robustrasse kann mit den zähen Bosniaken mithalten.

Bosniaken sind keine Modepferde - sie sind etwas BESONDERES! Wer einmal infiziert ist kommt nicht mehr davon los! Darum habe ich mir wieder eine schwarze Bosniakenstute gekauft - RAIKA. Klein, aber oHO!

Da ich durch meinen Mann die Möglichkeit habe zu züchten, habe ich beschlossen, meinen Beitrag zu leisten, diese wunderbare Pferderasse zu erhalten! Denn in 10, 20 Jahren möchte ich auch noch einen Bosniaken haben.  Sie sind einfach ein WUNDER - nicht vergleichbar mit einer anderen Rasse! Wenn Sie Bosniaken auch mal testen wollen, sprechen Sie mich an.

Ihre

Tanja-Christin Trefz

mit Raika und Lavella

Raika, Siegerstute Spezialpferderassen der Landesschau 2008 in München-Riem und Rassesiegerin!

Lavella, Reservesiegerin der Bosniakenstuten